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BVB trotz dreier Testspiel-Pleiten zufrieden

BVB-Handballdamen

Die Bundesliga-Handballerinnen von Borussia Dortmund arbeiten „hart und fokussiert“ im Trainingslager in Viborg. Ergebnistechnisch läuft die Saison-Vorbereitung nicht optimal.

Dortmund

, 03.08.2018
BVB trotz dreier Testspiel-Pleiten zufrieden

Caro Müller zeigt sich bereits in guter Form. © Stummbillig

Seit Sonntag befinden sich die Bundesliga-Handballerinnen von Borussia Dortmund im Trainingslager im dänischen Viborg. Am Freitag zog der stellvertretende Abteilungsvorsitzende Andreas Bartels trotz dreier deutlicher Testspiel-Niederlagen ein positives Zwischenfazit. „Die Mannschaft und das Trainerteam arbeiten sehr hart und sehr fokussiert“, sagte er. „Zudem haben wir eine sehr gute Stimmung, man spürt, dass der Teamspirit stimmt.“

Niederlagen werden nicht überbewertet

Die Niederlagen gegen die dänischen Erstligisten Herning-Ikast Handbold, ehemals FC Midtjylland (22:31), Viborg HK (24:32) und HC Odense (14:24) wollte Bartels dann auch nicht überbewerten. „Wir sind bei allen Partien aus dem vollen Trainingsbetrieb gekommen. Uns geht es darum, hier die Grundlagen für eine erfolgreiche Saison zu legen. Da sind die Ergebnisse am Ende zweitrangig.“

Was sich bereits andeutet, ist die von Trainer Norman Rentsch anvisierte spielerische Weiterentwicklung. Die Schwarzgelben wollen in der Offensive eine größere Flexibilität schaffen und sich weniger von einzelnen Spielerinnen abhängig machen.

Müller zeigt sich torhungrig

„Das Trainingslager läuft gut. Wir machen viel im individuellen Bereich“, erklärte Caroline Müller, die sich im Spiel gegen Herning-Ikast Handbold bereits torhungrig zeigte und zweistellig traf. „Durch die Verletzten muss die Verantwortung auf mehrere Schultern verteilt werden und dadurch habe ich mehr Verantwortung im Abschluss“, sagte die 24-Jährige.

Am Dienstag stieß unterdessen auch Alina Grijseels zur Mannschaft. Die Spielmacherin musste sich in der vergangenen Woche einer Operation am rechten Unterarm unterziehen und fällt mehrere Wochen aus. Ebenfalls noch angeschlagen sind derzeit Abwehrchefin Mira Emberovics und Rechtsaußen Svenja Huber. Beide kämpfen mit muskulären Problemen und konnten in Viborg bislang nur individuell trainieren. Dafür sind kurzfristig die Dortmunder Talente Hannah Kriese und Carlotta Fege sowie Jenny Fastnacht, Neuzugang der zweiten Mannschaft, nach Dänemark mitgereist.