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BVB stellt Ladestationen für E-Autos am Signal Iduna Park auf

Elektromobilität

Gute Nachricht für BVB-Fans mit Elektroauto: Borussia Dortmund lässt vorm Signal Iduna Park an der Strobelallee sechs E-Ladestationen aufstellen. Dafür erhält der BVB sogar Fördermittel.

Dortmund

von Isabelle vom Dahl

, 05.08.2018
BVB stellt Ladestationen für E-Autos am Signal Iduna Park auf

Regierungspräsident Hans-Josef Vogel und Thomas Treß, Ressortleiter Finanzen und Organisation des BVB Dortmund, wollen die Lade-Infrastruktur für E-Autos verbessern. © Dieter Menne

Der BVB wird insgesamt sechs Ladesäulen mit je zwei Ladepunkten an der Strobelallee aufstellen. Fünf der Ladestationen sind öffentlich und damit auch für Besucher der Heimspiele zugänglich. Eine Ladestation ist nicht öffentlich, kann also nur vom BVB selbst genutzt werden.

51.000 Euro für E-Ladesäulen beim BVB

Die neuen Ladesäulen kosten insgesamt rund 51.000 Euro - 24.110 Euro davon übernimmt das Land Nordrhein-Westfalen, das die Elektromobilität fördert. Im Auftrag des Landes übergab Hans-Josef Vogel, Regierungspräsident der Bezirksregierung Arnsberg, den Förderbescheid an BVB-Finanzchef Thomas Treß.

„Das Netz der Ladesäulen lässt sich in unserem Regierungsbezirk bestmöglich ausbauen, wenn Wirtschaft, die öffentliche Hand und Privatanwender miteinander kooperieren. Deshalb fördert die Bezirksregierung Arnsberg landesweit die Aufstellung öffentlicher und nicht-öffentlicher Ladesäulen“, sagt Vogel.

Über das Programm „Progres.NRW“ fördert das Land nicht nur Unternehmen wie den BVB, sondern auch Privatpersonen, die öffentliche oder nicht öffentliche Ladepunkte für E-Autos bauen wollen.

Aktuell gibt es 180 E-Ladesäulen in Dortmund

Bei der Bezirksregierung Arnsberg können auch Gemeinden, Städte und Kreise Fördermittel für die Anschaffung von E-Autos und für den Bau von Ladesäulen stellen. In Dortmund gibt es aktuell bereits rund 180 Ladepunkte für Elektrofahrzeuge.

Die Stadt will allerdings ordentlich aufstocken: Sie hat sich zusammen mit einem Städtekonsortium um Fördermittel für das Bundesprogramm „Saubere Luft 2017-2020“ beworben. Ist der Antrag erfolgreich, sollen die aktuell 180 Ladepunkte für Elektromobilität um weitere 550 aufgestockt werden – zum Nutzen von Privatleuten, die keine eigene Steckdose am Haus haben.

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