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Vor der Eröffnung ihrer neuen Anlage öffnen die Jäger die Türen

dzJagd- und Schießzentrum

Bevor die Kreisjägerschaft ihr neue Jagd- und Schießzentrum eröffnet, lädt sie die Öffentlichkeit zu einem Tag der offenen Tür ein. Geschossen wird dabei allerdings noch nicht.

Bergkamen

, 24.04.2019 / Lesedauer: 3 min

„Der erste offizielle Schuss im Jagd- und Schießzentrum soll am 24. Juni abgefeuert werden“, sagt Reinhard Middendorf, der Vorsitzende der Kreisjägerschaft. An jenem Montag soll die Anlage an der Hansastraße in Overberge ihren Betrieb aufnehmen. Für den Freitag davor, am 21. Juni, ist der Tag der offenen Tür geplant, für den folgenden Samstag die Eröffnungsfeier.

Endabnahme im Mai und Juni

Dieser Zeitplan funktioniert natürlich nur, wenn die Handwerker pünktlich fertig werden und der jagdliche Schießstand sowie die Raumschießanlage die behördlichen Kontrollen bestehen. In beiden Punkten ist Middendorf optimistisch: Die Endabnahme der Anlage ist für Ende Mai und Anfang Juni geplant. Dann kommen auch die amtlichen Kontrolleure. Und wenn die ihr Plazet gegeben haben, dann darf an der Hansastraße auch geschossen werden. Middendorf und seine Mitjäger werden sicherlich auch den einen oder andere Probeschuss abgeben. Vor der Eröffnung muss schließlich überprüft werden, ob alles funktioniert.

JAGD- UND SCHIESSZENTRUM

RAUM ZUM SCHIESSEN

  • Das Jagd- und Schießzentrum besteht aus zwei unterschiedlichen Bereichen.
  • Für das jagdliche Schießen gibt es vier 100m-Bahnen, einen laufenden Keiler mit integrierter Kipphasenanlage, sowie eine 25m-Kurzwaffenanlage mit fünf Schießbahnen und einen Schulungsraum.
  • Außerdem gibt es eine Simulationshalle für das Übungsschießen auf animierte Ziele, zu dem auch ein Geschäft für Jagdbedarf gehört.
  • Informationen im Internet gibt es unter www.schiesszentrum-unna-hamm.de/

Zoll und Bundespolizei trainieren

Eine der schwierigsten Fragen haben die Kreisjäger dabei schon gelöst: Den Zeitplan für das Behörden-Training, das in der neuen Anlage vorgesehen ist. Laut Middendorf werden Bundespolizeibeamte aus Dortmund und Essen sowie Zollbeamte aus Münster, Dortmund und Bielefeld nach Overberge kommen, um dort das Schießen zu üben. „Die wollten am liebsten alle am Dienstagvormittag trainieren“, sagt Middendorf. Inzwischen sei es aber gelungen, alle Zeitwünsche unter einen Hut zu bringen. Zumal ja auch die Jäger selbst ihr neues Zentrum für die Schießausbildung nutzen wollen. Dafür stehen die Nachmittagsstunden zur Verfügung.

Sieben hauptamtliche Mitarbeiter

Die Kreisjägerschaften werden den jagdlichen Schießstand betreiben. Die Raumschießanlage haben sie an die Firma Jagdwelt 24 aus Fürstenau (Landkreis Osnabrück) verpachtet, die in dem Zentrum auch ein Geschäft eröffnen wird. Die Fürstenauer haben dafür bereits sechs Mitarbeiter eingestellt, berichtet Middendorf. Die Kreisjägerschaft will in ihrem neuen Jagd- und Schießzentrum einen fest Angestellten beschäftigen. „Dazu kommen sechs oder sieben 450-Euro-Kräfte“, sagt Middendorf. Er rechnet zudem damit, dass sich eine ausreichende Zahl an Jägern findet, die ehrenamtlich die Aufsicht im Schießstand übernehmen werden. Dafür müssen sie qualifiziert sein und eine Prüfung ablegen: „Die entsprechenden Kurse laufen gerade“, sagt der Vorsitzende der Kreisjägerschaft.

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