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Viertes Urnenfeld für Overberger Friedhof

Immer mehr Urnenbestattungen

Noch ist genug Platz auf dem neuen Urnenfeld des Overberger Friedhofes. Doch Kirchengemeinde und Friedhofsförderverein werden sich bereits in diesem Jahr Gedanken über ein viertes machen.

Bergkamen

, 11.02.2019 / Lesedauer: 3 min
Viertes Urnenfeld für Overberger Friedhof

Noch ist Platz auf dem Gräberfeld des Overberger Friedhofes, das erst im Sommer angelegt wurde. Doch ein weiteres ist angedacht. Archiv © Stefan Milk

Noch ist genug Platz auf dem neuen Urnenfeld des Overberger Friedhofes, das im vergangenen Jahr seiner Bestimmung übergeben werden konnte.

Doch Kirchengemeinde und Friedhofsförderverein werden sich bereits in diesem Jahr Gedanken über ein viertes Urnenfeld machen. „Für zwei bis drei Jahre ist auf dem neuen Feld aus planerischer Sicht noch Platz“, sagt Pfarrer Frank Hielscher. „Aber wir müssen weiterdenken und anfangen, uns mit den Plänen für ein viertes Urnenfeld in Overberge auseinandersetzen.“

Wie das aussehen könnte, vermag Hielscher noch nicht zu sagen. Doch nach der Wand mit den Tafeln, auf denen die Namen der Verstorbenen stehen, den imposanten Steinen, die das zweite Feld kennzeichnen und dem dritten mit höhergestellten Flächen und Stelen wird es ein weiteres Urnenfeld in Overberge geben.

„Es ist mittlerweile einfach so, dass zu 80 Prozent Urnenbestattungen gewünscht werden, da müssen wir einfach reagieren“, sagt Hielscher. Dazu kommt, dass die Urnenfelder nicht so lange belegt werden können wie andere Grabstätten: Während die Belegungszeit nach Erdbestattungen 30 Jahre beträgt, sind es bei Urnengrabstätten 20 Jahre. „So werden wir in rund fünf Jahren die ersten Urnenfelder an der Wand wieder neu belegen“, erklärt Hielscher. Die Schilder an der Wand werden dann abgehängt und die Flächen können neu belegt werden.

Wer gemeinsam mit seinem Partner oder der Familie beerdigt werden möchte, sollte sich im Vorhinein gut überlegen, welche Art der Bestattung angemessen ist: Denn immer wieder komme es vor, dass Angehörige den Wunsch äußern, auf einem der bereits bestehenden Urnenfelder neben Angehörigen bestattet zu werden. Doch das ist nicht möglich: „Es geht schlicht der Reihe nach“, sagt Hielscher. Wenn ein Urnenfeld belegt ist, erfolgen die Bestattungen auf dem nächsten.

Das dritte Urnenfeld, das im vergangenen Jahr seiner Bestimmung übergeben wurde, hat rund 100 Plätze, etwa 20 sind davon bislang vergeben.

Ein Platz auf diesem Urnenfeld ist ein wenig teurer als auf den alten Grabstätten: Während bislang eine teilanonyme Urnengrabstätte 1356 Euro kostete, sind nun 1448 Euro zu zahlen. In Kombination mit einer Stele werden es noch rund 500 Euro mehr.

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