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Strafbefehl für Betrug an Bergkamener Bestatter

dzHohe Geldstrafe

. Anfang 2017 beauftragte eine 35-Jährige ein Bergkamener Bestattungsinstitut mit der Beerdigung ihres Vaters und zahlte offenbar keinen Cent. Nur ein Vorwurf gegen die Frau, von der nun vor Gericht jede Spur fehlte.

von Sylvia Mönnig

Bergkamen

, 18.07.2018

4704,60 Euro stellte das Bestattungsunternehmen der Tochter Ende Januar 2017 für die Beisetzung des Vaters in Rechnung. Geld, so die Anklage, floss allerdings nicht. Vielmehr soll die 35-Jährige auch noch bei der Abgabe der Eidesstattlichen Versicherung falsche Angaben gemacht und Vermögen aus dem Verkauf eines geerbten Hauses verschwiegen haben. Tatsächlich wird ihr zur Last gelegt, dass sie ihren Anteil des Verkaufserlöses auf das Konto einer anderen Person überweisen ließ.

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