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Radler-Unfall erweist sich als Fake

Beule, aber keine Unfallspuren

Die Polizei benötigte einige Zeit, um die Ursache eines Unfalls herauszubekommen, bei dem am Montagabend ein 72 Jahre alter Fahrradfahrer verletzt wurde.

Bergkamen

04.12.2018
Radler-Unfall erweist sich als Fake

Die Polizei bekommt nur mithilfe von Zeugenaussagen die Wahrheit über einen Unfall mit einem Fahrradfahrer heraus. © picture alliance / Stefan Puchne

Der Unfall mit einem Verletzten im Kreisverkehr Landwehrstraße/Präsidentenstraße wurde um 20.50 Uhr gemeldet. Der Radler gab ab, dass ihn ein Auto im Kreisel angefahren habe. Der 72-Jährige wies auch eine Verletzung am Hinterkopf auf. Unfallspuren konnten die Beamten aber trotz intensiver Suche weder an dem Pkw noch am Fahrrad finden.

Erst die Aussagen von Zeugen brachten Licht in das Dunkel um das Unfallgeschehen. Die Zeugen sagten aus, dass der Fahrradfahrer bereits schwankend in den Kreisverkehr gefahren sei. Dort sei er gestürzt, ohne dass daran ein anderes Fahrzeug beteiligt war.

Für diese Version spricht nach Angaben der Polizei, dass es an den beiden angeblich beteiligten Fahrzeugen keinerlei Unfallspuren gibt.

Als sie sich eingehender mit dem Unfallopfer beschäftigten, fanden die Polizeibeamten ein weiteres Indiz, das für einen Unfall des Radlers durch eigenes Verschulden spricht. Sie stellten fest, dass der 72-Jährige ganz erheblich unter Alkoholeinfluss stand. Deshalb musste er auch mit auf die Wache kommen und sich dort eine Blutprobe abnehmen lassen.

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