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Kellerbrand in Weddinghofen: Bewohner bleiben unverletzt

dzNächtlicher Feuerwehreinsatz

Die Bewohner eines Mehrfamilienhauses an der Berliner Straße in Weddinghofen sind in der Nacht zu Donnerstag von einem Kellerbrand aufgeschreckt worden. Alle überstanden das Feuer unverletzt.

Weddinghofen

, 27.12.2018 / Lesedauer: 2 min

Mitten in der Nacht rückt die Feuerwehr mit einem Großaufgebot zur Berliner Straße aus. Das Einsatzstichwort bei der Alarmierung um 2.18 Uhr lässt das Schlimmste ahnen: „Menschenleben in Gefahr“. In einem Mehrfamilienhaus ist im Keller ein Brand ausgebrochen, vor allem der Rauch kann für die schlafenden Menschen lebensgefährlich werden. Als die Brandbekämpfer am Brandort eintreffen sehen sie, dass es zum Glück ganz so dramatisch nicht ist. Ein Großteil der etwa elf Bewohner hat sich bereits ins Freie gerettet, wie Ralf Bartsch von der Löschgruppe Weddinghofen nach dem Einsatz berichtet. Die Feuerwehrleute holen zwei weitere Menschen aus dem Haus, alle überstehen den nächtlichen Brand unverletzt. Der Rettungsdienst betreut die Hausbewohner, muss aber niemanden behandeln.

Schutz durch Rauchvorhang

Zeitgleich kümmern sich andere Feuerwehrleute um die Brandbekämpfung. Zum einen installieren sie einen so genannten Rauchvorhang, um die weitere Verrauchung des Treppenhauses zu verhindern. Zugleich beginnen zwei Löschtrupps unter Atemschutz an der Rückseite des Hauses damit, die Brandquelle im Keller zu bekämpfen. Das gelingt ihnen relativ schnell, so dass sich die Schäden im Haus in Grenzen halten.

14 Fahrzeuge im Einsatz

Nachdem die unmittelbare Gefahr beseitigt ist, können sich die Feuerwehrleute daran machen, die Brandfolgen zu beseitigen. Sie setzen einen Hochleistungslüfter ein, um den Rauch aus dem Gebäude zu vertreiben. Das gelingt ihnen, so dass alle Bewohner im Lauf der Nacht in ihre Wohnungen zurückkehren können. Warum es in dem Keller gebrannt hat, steht noch nicht fest, die Kriminalpolizei ermittelt.

Zu dem Brand in Weddinghofen rückten die Einheiten Weddinghofen, Mitte und Oberaden mit rund 50 Feuerwehrleuten und 14 Fahrzeugen. Dazu kamen noch der Rettungsdienst und Notärzte. Der Einsatz war gegen 4.30 Uhr beendet.

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