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Im Rünther Gewerbegebiet können sich Hüpfburgen-Fans im „Area 50 Jump“ vergnügen. Das Hüpfen in der Halle findet guten Zulauf - und nicht nur Kinder toben sich auf der Hüpfburg aus.

Bergkamen

, 14.04.2019 / Lesedauer: 3 min

Doreen Schaefer ist ganz außer Atem. Die junge Frau kommt frisch von der Hüpfburg. Eigentlich ist sie beim Ausflug der Kinderfeuerwehr Wickede (Ruhr) zum „Area 50 Jump“ im Rünther Gewerbegebiet ja als Betreuerin dabei. Aber der Faszination des Hüpfens kann auch sie sich nicht entziehen. Anja Niklaus kennt das schon. Nicht nur die Kleinen werden von den Hüpfburgen magisch angezogen: „Der älteste Besucher, den wir bisher hatten, war 73 Jahre alt“, sagt Niklaus.

In der Rünther Hüpfburg-Halle vergnügen sich nicht nur Kinder

Die Halle ist im November 2018 eröffnet worden, im Schnitt kommen 700 Besucher pro Monat. © Borys Sarad


Deutschlands erste Indoor-Hüpfburg

Seit Herbst vergangenen Jahres betreibt sie mit ihrem Mann Sascha in einer eher unauffälligen Halle an der Gewerbestraße das „Area 50 Jump“, einen überdachten 450 Quadratmeter großen Hüpfburgen-Parcours. „Wir bieten Deutschlands erste Indoor-Hüpfburg“, sagt Anja Niklaus stolz. Und sie organisiert auch Abende, an denen ausschließlich Erwachsene hüpfen. Aber das Kerngeschäft bilden dann doch die Kinder. Und der Hüpfburg-Betrieb läuft gut. „Im Schnitt haben wir 700 Besucher im Monat“, sagt Sascha Niklaus. „Tendenz steigend.“

In der Rünther Hüpfburg-Halle vergnügen sich nicht nur Kinder

Die Kinder haben sichtlich Spaß im Kugelbad. © Borys Sarad


Besucher mit langen Anfahrtswegen

Die Besucher kommen keineswegs nur aus der unmittelbaren Umgebung von Bergkamen. Zum Teil nehmen sie noch weitere Anfahrtswege in Kauf als die Kinderfeuerwehr-Gruppe aus Wickede, berichtet Anja Niklaus. Dabei verzichtet sie fast ganz auf klassische Werbung, setzt darauf, dass das Hüpfburgen-Angebot in Rünthe sich herumspricht - im Internet wie in der analogen Welt. Im Fall des Wickeder Feuerwehr-Nachwuches, der mit 20 Kindern im Alter von sechs bis zehn Jahren angereist ist, hat das geklappt.

In der Rünther Hüpfburg-Halle vergnügen sich nicht nur Kinder

Es gibt genug Möglichkeiten, sich auszutoben. © Borys Sarad

Keimzelle war ein Hüpfburgen-Verleih

Aber Kinderfeuerwehrwart Manfred Ptacek kennt Anja Niklaus auch schon länger: „Wir mieten immer die Hüpfburgen für unsere Feuerwehrfeste bei ihr“, sagt er. Der Hüpfburgenverleih von Anja Niklaus war die Keimzelle des „Area 50 Jump“. Niklaus verfügt über mehr als 40 Hüpfburgen, die sie weit über die Bergkamener Stadtgrenzen hinaus verleiht. Wer sieht, welchen Spaß die Mädchen und Jungen beim Hüpfen in Rünthe haben, der ahnt, warum Ptacek für die Feuerwehrfest immer zwei Anlagen mietet.

In der Rünther Hüpfburg-Halle vergnügen sich nicht nur Kinder

Der Parcours lädt zu Wettrennen ein. © Borys Sarad

Kinderbegeburtstag auf der Hüpfburg

Mit der Halle an der Gewerbestraße hat Niklaus ihr Angebot noch ausgeweitet. In einem Nebenzimmer ist der Tisch für eine kleine Festgesellschaft eingedeckt. Im „Area 50 Jump“ kann man auch Kindergeburtstage buchen. Diese Geschäft läuft offenbar ebenfalls gut. Wenn man an einem Wochenende feiern will, muss man schon ein paar Wochen vorher reservieren, sagt Sascha Niklaus.

Auch die kleinen Geburtstagsgäste zieht es immer schnell in den Hüpfbereich. Damit die Eltern sie im Blick haben, hängen an mehreren Stellen Monitore. Die Indoor-Hüpfburg ist für 40 Kinder zugelassen. „Aber bei 25 oder 30 lassen wir erst mal keine weiteren drauf“, sagt Niklaus. „Sicherheit geht vor.“

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Öffnungszeiten und Preise

Länger hüpfen in den Ferien

  • Die Indoor-Hüpfburg „Area 50 Jump“ befindet sich an der Gewerbestraße 51 in Rünthe
  • Während der Osterferien öffnet sie täglich von 10 bis 19 Uhr.
  • Von Mai bis September ist sie freitags von 15 bis 19 Uhr sowie samstags und sonntags von 10 bis 19 Uhr geöffnet.
  • Das 120-Minuten-Ticket kostet für Kinder bis sechs Jahren 8 Euro, für Kinder ab 6 Jahren 10 Euro und für alle über zwölf Jahren 15 Euro. Gäste, die nicht springen, zahlen 5 Euro. Ein Familienticket gibt es für 55 Euro.
  • Die Homepage findet sich unter www.area50jump.de/
Verkürzte Öffnungszeiten im Sommerhalbjahr

Der Start in die neue Hüpfburgenwelt stand zunächst einmal unter einem schlechten Stern. Eigentlich wollten die Niklaus‘ die Halle schon im vergangenen Sommer eröffnen. Wegen eines Wasserschadens verzögerte sich der Betriebsstart bis November. Deshalb hat Anja Niklaus auch noch keine allzu großen Erfahrungen damit, wie sich Schulferien und Schön-Wetter-Perioden auf das Indoor-Hüpfburg-Geschäft auswirken. In den gerade begonnenen Osterferien gelten erweiterte Öffnungszeiten. Von Mai bis September öffnet „Area 50 Jump“ nur von Freitag bis Sonntag. Wie der Ferienbetrieb läuft, wenn der für die Osterwoche angekündigte Frühling ausbricht, weiß Niklaus nicht. Aber das gute Wetter kommt ihr durchaus zupass: Bei den Lenklarer Reitertagen in Werne betreibt sie bis zum 22. April einen großen Hüpfburgenpark unter freiem Himmel.

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