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Fluchträume bleiben noch geschlossen

dzFertigstellung verzögert sich

Die Idee des Streetworkteams, mit Fluchträumen in Jugendheimen Spiel und Geschichte miteinander zu verknüpfen, hat viele junge Bergkamener begeistert. Doch das Projekt verzögert sich.

Bergkamen

, 12.02.2019 / Lesedauer: 3 min

Besucher, die schon auf die für Januar angekündigte Eröffnung der sogenannten Escape-Rooms in den Treffpunkten in Rünthe und Oberaden hofften, müssen sich noch ein wenig gedulden: Wahrscheinlich erhalten sie erst nach den Osterferien Gelegenheit, die Fluchträume zu entdecken. Ursprünglich sollten zumindest zwei Räume im Rünther Jugendheim im Januar eröffnet werden, danach ein weiterer in Oberaden. Doch auch diese Eröffnung ist verschoben.

Denn neben den Arbeiten an den Fluchträumen sind viele der Jugendlichen zeitgleich als Zeitenwanderer, ein weiteres Projekt des Streetworkteams, unterwegs. Momentan haben außerdem Baumaßnahmen, die weniger mit dem eigentlichen Projekt, sondern vielmehr mit gesetzlichen Vorschriften zu tun haben, die zum Schutz der Besucher eingehalten werden müssen, das Ganze verzögert. Dazu kommt, dass die Gruppe, die sich seit dem Sommer des vergangenen Jahres für die Fluchträume engagiert, während der Ferien einfach mehr Zeit hat, das Projekt voran zu treiben.

Prognosen mag Streetworker Arne Vogt nun nicht mehr abgegeben: „Es ist halt ein Jugendprojekt und selbst große Flughäfen werden nicht in der angegebenen Zeit fertig gestellt“, meint er augenzwinkernd. Natürlich brennen alle darauf, die Fluchträume endlich der Öffentlichkeit zu präsentieren, aber prinzipiell stünde in erster Linie die gemeinsam Arbeit der Gruppe und das Miteinander im Vordergrund. Und die funktioniere außerordentlich gut.

„Raumflucht“ in Rünthe und Oberaden

„Raumflucht“ heißt das Projekt, das das Streetworkteam mit Jugendlichen ab 15 Jahren seit Juni gestaltet. Das Ziel: Drei sogenannte „Escape-Rooms“, durch die sich die Besucher spielen können, die aber immer auch mit dem Thema Flucht zu tun haben. Das Spiel steht im Vordergrund, aber auch die Auseinandersetzung mit dem Thema Flucht. Der erste Escape-Room in Rünthe entstand bereits während der Sommerferien im Jugendheim Spontan. Hier erwartet die Besucher, die sich durch die drei Räume spielen, eine Reise in die Vergangenheit. Dieser Freizeitspaß ist für Kinder ab zwölf Jahren gedacht. In Oberaden können Jugendliche ab 16 Jahren auf Tour gehen. Der „Fluchtraum“ im Yellowstone wird den Spielern auf der der Suche nach Lösungen und Wegen aus dem Raum unter anderem auch Interviews mit Geflüchteten aufzeigen.

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