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Entwürfe für die Römer-Ampelmännchen

dzAmpeln zur Stadtgeschichte

Schon bald sollen Bergleute und Römer als Ampelmännchen den Bergkamenern den Weg weisen. Die Entwürfe für die Figuren will die Stadt im April vorstellen.

Bergkamen

, 15.03.2019 / Lesedauer: 3 min

Wenn der Ausschuss für Umwelt, Bauen und Verkehr am 9. April zum nächsten mal öffentlich tagt, können Mitglieder und Zuschauer eine Premiere erleben: Dann soll ein Designer vorstellen, wie die Ampelmännchen aussehen sollen, die in Bergkamen an die Stadtgeschichte erinnern sollen. Es soll jeweils einige Ampeln geben, an denen Bergleute Fußgängern zeigen, wann sie stehen bleiben müssen und wann sie gehen dürfen - und einige mit Römern.

Vorbild Duisburg

Die Bergbau-Ampelmännchen zu entwerfen war relativ einfach, denn es gibt schon ein Vorbild. Duisburg hat schon an einigen Ampeln solche Männchen installiert. Mit den Römern war es etwas schwieriger. Die gibt es bisher noch nirgends. Sie würden in Bergkamen Premiere feiern. Ein Designer hat bereits einen Entwurf gemacht, wie der Ampel-Römer aussehen könnte. Diesen Entwurf will Baudezernent Dr. Hans-Joachim Peters in der Ausschusssitzung vorstellen.

Ausnahmegenehmigung für Bergkamen

Die rechtliche Seite ist bereits geklärt, wie Peters sagte. Eigentlich ist vorgeschrieben, dass Ampelmännchen ein bestimmtes Aussehen haben müssen. Zulässig sind demnach nur das West-Ampelmännchen nach Euro-Norm oder der Ost-Ampelmann, wie er in der früheren DDR verwendet wurde. Mittlerweile haben aber viele Städte Ausnahmegenehmigung für die Verwendung von anders gestalteten Figuren in ihren Ampeln, die einen lokalen Bezug haben - oder die zu einer besonderen Gelegenheit eingebaut werden.

Verschiedene Figuren in anderen Städten

In Bremen weist beispielsweise ein Weihnachtsmann in der Ampel zum Weihnachtsmarkt den Weg, in Plauen gibt es „Vater und Sohn“ des Künstlers E. O. Plauen als Ampelmänner und in Mainz die Mainzelmännchen. Auch die Stadt Bergkamen als Straßenverkehrsbehörde darf die Installation der Bergleute und Römer veranlassen, sofern deutlich zu erkennen ist, wann Fußgänger gehen dürfen und wann sie stehen bleiben müssen.

Mehrere Standorte

Die Stadtverwaltung hat sich auch Gedanken gemacht, wo die neuen Ampelmännchen installiert werden könnten. Sie sollen nicht in allen Ampeln der Stadt zu sehen sein, sondern nur an Stellen, die einen Bezug zum Bergbau oder den Römern haben. Peters spricht von fünf bis zwölf Standorten, die er in der Sitzung des Ausschusses bekannt geben will. Die Römer und Bergleute in Bergkamen als Ampelmännchen zu installieren hatte die SPD-Fraktion vorgeschlagen. Sie hatte vor einiger Zeit einen entsprechenden Antrag gestellt.

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