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Das „Stadtfenster“ ist erst im Sommer 2020 bezugsfertig

dzGebäude am Rathaus

Das „Stadtfenster“ gegenüber vom Rathaus wird später fertig als geplant. Beliebt ist das Gebäude aber jetzt schon, nur auf Ärzte als Mieter wartet die UKBS noch.

Bergkamen

, 18.04.2019 / Lesedauer: 3 min

Ursprünglich war die Fertigstellung des Wohn- und Geschäftshauses „Stadtfenster“ gegenüber vom Bergkamener Rathaus schon für den kommenden November geplant. Es hat aber diverse Verzögerungen auf der Baustelle gegeben, wie Matthias Fischer mitteilt, der Geschäftsführer Unnaer Kreis-Bau- und Siedlungsgesellschaft (UKBS). Unter anderen lag die Baustelle wegen der Suche nach einer möglichen Weltkriegsbombe auf dem Gelände für zwei bis drei Monate still. Fischer geht jetzt davon aus, dass das Gebäude zum 1. Juli 2020 fertig ist und bezogen werden kann.

UKBS ist optimistisch, dass sie Ärzte ansiedeln kann

Ob dann, wie erhofft, auch Ärzte einziehen, steht noch nicht endgültig fest. Die Stadt und die UKBS hoffen, mit neuen Ärzten in dem Gebäude, den Ärztemangel in Bergkamen zumindest zum Teil beheben zu können. Die UKBS will ausdrücklich nicht Ärzte in dem Gebäude ansiedeln, die bisher schon ihren Sitz in Bergkamen haben und nur umziehen. Fischer ist nach wie vor optimistisch, dass es der UKBS gelingt, Ärzte zu finden. Er geht davon aus, dass es aber erst ab dem Herbst ernsthafteres Interesse gibt, wenn das Gebäude zu einem größeren Teil fertigstellt und der Bezugstermin absehbar ist.

Ärztliches Versorgungszentrum

Die UKBS stellt sich vor ein „ärztliches Versorgungszentrum“ in das Gebäude zu holen, bei dem die Ärzte angestellt sind. Das kann entweder eine Filiale einer größeren Praxis sein oder ein Ärztezentrum, das beispielsweise von einem Krankenhaus zur Versorgung vor Ort gegründet wird. Dass die Ärzte angestellt sind, hat für sie den Vorteil regelmäßiger Arbeitszeiten und einer gesicherten Vertretung in Urlaubszeiten.

26 von 30 Wohnungen sind schon vermietet

Bei den rund 30 Wohnungen, die in dem Gebäude entstehen, ist es übrigens wesentlich leichter Mieter zu finden, als für eine Arztpraxis. Nach Fischers Angaben sind 26 Wohnungen in dem Gebäude schon jetzt fest vermietet, obwohl sie noch nicht gebaut sind. Das Stadtfenster ist als Gebäude geplant, in dem unten Einzelhandel und Dienstleistungen einziehen und in den Obergeschossen Praxen und Wohnungen. Es wird auf dem Rest des sogenannten „Filetgrundstücks“ gebaut, das nach dem Bau der Sparkassen-Hauptstelle noch übrig geblieben ist.

Ins Erdgeschoss sollen unter anderem die Beratungsstelle der Gemeinschaftsstadtwerke und eine Bäckerei mit Café einziehen. Vor der GSW-Beratungsstelle ist eine weitere Ladesäule für Elektrofahrzeuge geplant.

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