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DLRG Bergkamen wacht an Stränden und Seen

Einsatz am Meer

Auch in diesem Jahr machen sich Mitglieder der DLRG-Gruppe Bergkamen auf die Reise in Feriengebiete. Und das nicht etwa, weil sie Urlaub machen wollen. Vielmehr leisten sie Wachdienst an Ostsee-Stränden, zum Beispiel am Neustädter Strand und in Pelzerhaken.

Bergkamen

, 21.07.2018 / Lesedauer: 2 min
DLRG Bergkamen wacht an Stränden und Seen

Solche Wachtürme gibt es in Bergkamen nicht. Aber die hiesigen DLRGler übernehmen auch den Wachdienst in Urlaubsgebieten. Archiv © picture alliance / dpa

Der größte Teil des Wachdienstes fällt in die Sommerferien, wie der Bergkamener DLRG-Vorsitzende Tobias Schwittek berichtet: „Viele unserer Mitglieder sind Schüler.“ Aber die besitzen durchaus Wachdienst-Erfahrung: „Einige sind schon zum dritten Mal dabei“, sagt Schwittek.

Ohnehin müssen die DLRGler einige Grundvoraussetzungen erfüllen, wenn sie am Strand Wache halten wollen. Mindestbedingung ist das Rettungsschwimmerabzeichen in Silber. „Einige verfügen auch noch über eine zusätzliche Rettungsschwimmerausbildung“, erläutert Schwittek. Und manch einer hat die Ausbildung schon hinter sich, die Prüfung aber noch absolviert.

Gleichwohl ist der Einsatz am offenen Meer eher etwas für die erfahreneren DLRG-Kräfte. Doch auch die jüngeren haben die Möglichkeit, schon einmal erste Wachdienst-Erfahrung zu sammeln. Zwar gibt es in Bergkamen keine Badegewässer – wenn man einmal vom Naturfreibad Heil absieht, wo die DLRGler ebenfalls auf die Badenden aufpassen. Aber die Bergkamener Gruppe kooperiert mit den DLRGlern in Soest und in Dortmund. Und kommt auf diese Weise im August und im September beim Wachdienst am Möhne- und am Hengsteysee zum Einsatz. Auch dort fahren in erster Linie Rettungsschwimmer hin, die im Ernstfall wirklich einen Menschen vor dem Ertrinken bewahren können. Aber die Jüngeren können sie begleiten und erste Erfahrungen sammeln.

„Und bei dieser Gelegenheit können sie ausprobieren, ob der Wachdienst etwas ist, was ihnen gefällt“, sagt Schwittek. Denn wer sich für einen Einsatz an der Ostsee entscheidet, der muss dann auch einen längeren Aufenthalt in Kauf nehmen.

Wobei sich die meisten Einsätze der Rettungsschwimmer meist zum Glück gar nicht im Wasser abspielen. „Wir werden öfter von Eltern benachrichtigt, die ihre Kinder verloren haben“, berichtet Schwittek. Dabei geht es dann allerdings nicht um Lebensrettung im eigentlichen Sinne. Bisher jedenfalls sei noch jedes vermisste Kind wieder aufgetaucht, sagt der DLRG-Vorsitzende: Meist hatten sie sich nur im Strandgetümmel verlaufen.

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