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Baubeginn für das neue Feuerwehrhaus in Oberaden erst 2022

dzJahnschule muss erst umziehen

Die Feuerwehreinheit Oberaden benötigt ein neues Gerätehaus, weil das alte zu klein geworden ist. Der Baubeginn für die neue Feuerwache lässt aber noch einige Jahre auf sich warten.

Oberaden

, 25.04.2019 / Lesedauer: 3 min

Zumindest die finanziellen Rahmenbedingungen hat die Stadt Bergkamen theoretisch schon erfüllt, damit Oberaden eine neue Feuerwache bekommen kann. In der mittelfristigen Finanzplanung sind bereits ab dem kommenden Jahr die ersten Mittel für den Bau vorgesehen, wie Kämmerer Marc Alexander Ulrich mitteilt. Insgesamt hat die Stadt 4,1 Millionen Euro für das neue Gerätehaus veranschlagt. Im Jahr 2020 sind zunächst 900.000 Euro vorgesehen, 2021 sind es 700.000 Euro und im Jahr 2022 sind es 2,5 Millionen Euro.

Feuerwehr soll auf die Fläche der Jahnschule ziehen

Ulrich will die Mittel auch im kommenden Doppelhaushalt für die Jahre 2020 und 2021 vorsehen. Bis der Bau beginnen kann, muss aber ein Hindernis aus dem Weg geräumt werden: Das neue Gerätehaus soll gleich nebenan auf der Fläche gebaut werden, auf der jetzt noch die Jahnschule steht. Bevor der Bau des Feuerwehrhauses beginnen kann, muss an der Burgschule noch ein Schulneubau fertig werden und die alten Schulgebäude abgerissen werden. Außerdem muss die Stadt noch einen kleinen Grundstücksteil dazu erwerben, damit die Zufahrt zum Gerätehaus ausreichend groß wird. Deshalb geht Ulrich erst von einem Baubeginn im Jahr 2022 aus. Nur die Planungen sollen schon in den kommenden beiden Jahren laufen.

Baubeginn für das neue Feuerwehrhaus in Oberaden erst 2022

Die neue Feuerwache soll auf der Fläche der Jahnschule entstehen. Dazu muss die Schule aber erst umziehen und die Gebäude abgerissen werden. © Marcel Drawe

Kalkulierte Mittel reichen wahrscheinlich nicht

Der Kämmerer rechnet damit, dass die einkalkulierten Mittel eher nicht ausreichen, um das neue Gerätehaus zu bauen. „Die eingeplanten Mittel beruhen auf einer Kostenschätzung von vor zwei Jahren“, sagt er. Seitdem sind die Baupreise erheblich gestiegen und Fachleute gehen von einer weiteren Steigerung aus. Die tatsächlichen Baukosten hängen auch vom Bedarf der Feuerwehr ab. Der ist groß, wie schon jetzt absehbar ist. Die Art des Neubaus soll sich am erst vor kurzer Zeit fertiggestellten Gerätehaus in Rünthe orientieren. Der Platzbedarf dürfte in Oberaden aber nicht nur größer sein, weil der Ortsteil erheblich mehr Einwohner hat. Die Stadt hat Pläne, die Feuerwehreinheiten Oberaden und Heil an einem Standort zusammenzulegen. Außerdem soll die Jugendfeuerwehr in Oberaden ein festes Domizil bekommen.

Altes Gerätehaus ist zu klein

Das bisherige Gerätehaus direkt an er Jahnstraße stammt aus den 50er Jahren und ist für die mittlerweile sehr großen Feuerwehrfahrzeuge schon fast zu klein. Die Feuerwehrleute können sie nur noch mit Mühe in die Halle rangieren. Außerdem ist das Gebäude zum Teil marode. Die Feuerwehr kann den Keller nicht mehr nutzen, was den Platz noch weiter einschränkt.

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