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Angehende Tischler-Gesellen stellen ihre Arbeiten in Bergkamen aus

Ausstellung

Wer Tischer-Geselle werden will, der muss für seine Prüfung eine praktische Abschlussarbeit ausstellen. Wie die Gesellenstücke des aktuellen Prüfungsjahrganges der Tischler-Innung Unna aussehen, lässt sich derzeit in Bergkamen begutachten.

Bergkamen

, 25.06.2018 / Lesedauer: 2 min
Angehende Tischler-Gesellen stellen ihre Arbeiten in Bergkamen aus

Die angehenden Tischlergesellen der Innung im Kreis Unna präsentieren in der Sparkasse ihre Prüfungsarbeiten. Und bewerben sich damit gleichzeitig beim Wettbewerb „Die gute Form“. Drawe © Marcel Drawe

Wenn es gut läuft, dann können sich die zwölf jungen Leute, die am Montagvormittag in die Hauptstelle der Sparkasse gekommen waren, bald Tischler-Gesellen nennen. Dass sie ihr Handwerk verstehen, sehen die Besucher der dortigen Ausstellung, aber schon jetzt: Die zwölf Tischler-Azubis, die kurz vor dem Abschluss ihrer Ausbildung stehen, präsentieren dort ihre Abschlussarbeiten, die Bestandteil der Abschluss-Prüfung sind. Auch den theoretischen Teil haben die angehenden Gesellen schon hinter sich. „Am Freitag dieser Woche folgt dann noch die Arbeitsprobe“, berichtete bei der Ausstellungseröffnung Matthias Ernst, der Obermeister der Tischler-Innung im Kreis Unna. Da müssen die die Azubis zum Abschluss der Prüfung unter Beweis stellen, ein Möbelstück nach Vorgaben herzustellen.

Wer die Ausstellungsstücke in der Sparkasse betrachtet, der hat wenig Zweifel, dass das allen zwölf Prüflingen des Jahrgangs 2017/18 gelingen wird. Denn die Ausstellungsstücke haben die jungen Leute am Ende ihrer dreijährigen Ausbildung selbst entworfen. Den Entwurf haben sie dann nach Absprache mit der Prüfungskommission in ihren jeweiligen Lehrbetrieben umgesetzt.

Und die Möbelstücke, die bis zum 5. Juli in der Sparkasse präsentiert werden, können sich wirklich sehen lassen. Natürlich unter handwerklichen Aspekten – aber auch unter ästhetischen. Denn die zwölf Ausstellungsstücke sind zudem der Beitrag der Tischler-Innung im Kreis Unna für den Landeswettbewerb „Die gute Form“. Am letzten Ausstellungstag wird eine Jury zusammentreten und aus den ausgestellten Stücken eine ersten, zweite und dritten Preisträger auswählen. Der Sieger darf dann mit seiner Abschluss-Arbeit am Landeswettbewerb teilnehmen. „Die Entscheidung über den Landessieger fällt im Herbst in Essen“, kündigt Ernst an. Und dann gibt es auch noch einen Bundeswettbewerb.job

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