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Watzke trotz 0:5-Pleite des BVB in München: Wir wollen noch Meister werden

Borussia Dortmund

Hans-Joachim Watzke war einen Tag nach der 0:5-Klatsche in München bei „Wontorra - der Fußball-Talk“ zu Gast. Er äußerte sich dabei zur Leistung des BVB und die Folgen für den Titelkampf.

Dortmund

, 07.04.2019 / Lesedauer: 3 min

Gleich zu Beginn der Sendung räumte der BVB-Geschäftsführer ein, dass ihn die Niederlage natürlich noch beschäftige - und das wohl auch noch einige Zeit lang tun wird. „Das zehrt noch ein bisschen, das ist am Sonntag ja auch klar. Aber wenn es jemals einen verdienten Sieg gab, dann war es gestern der Sieg des FC Bayern“, erklärte Watzke.

Er stellte aber auch fest: „Morgen, spätestens am Dienstag werden die Bayern merken, dass sie auch nur drei Punkte für den Sieg bekommen haben und wir werden realisieren, dass wir nur einen Punkt hinter ihnen liegen. Und dann werden wir mal sehen, wie es weitergeht.“

Watzke: „Du hattest das Gefühl, dass wir nicht da waren“

Mit dem Spiel des BVB in München war Watzke aber natürlich völlig unzufrieden. „Unsere Leistung war indiskutabel. Du hattest das Gefühl, dass wir nicht da waren“, gab er zu. „Das hat vermutlich etwas mit der Herangehensweise zu tun. Vielleicht war auch der Druck zu groß oder man hätte das Spiel noch mehr als Endspiel hervorheben müssen.“

RUMMENIGGE SIEHT BAYERN IM Vorteil

„Bessere Ausgangsposition“

Watzke trotz 0:5-Pleite des BVB in München: Wir wollen noch Meister werden

© imago

Gemeinsam mit Hans-Joachim Watzke war Bayerns Vorstandsvorsitzener Karl-Heinz Rummenigge zu Gast bei Wontorra. Der Bayern-Boss sieht seinen Klub nun im Vorteil: „Wenn wir das Spiel verloren hätten, wäre es eine Vorentscheidung gewesen. Jetzt haben wir die vermeintlich bessere Ausgangsposition.“

Die Niederlage wird Borussia Dortmund jedenfalls bis zum Heimspiel gegen Mainz 05 intensiv aufarbeiten müssen. „Die Mannschaft ist besser als sie sich gestern präsentiert hat“, erklärte Watzke. „Wir müssen der Mannschaft jetzt auch zeigen, was sie schon für Spiele abgeliefert hat, was in ihr steckt.“ Spätestens ab Mitte der Woche gehe es für Favre dann darum, der Mannschaft den Spaß am Fußball wieder zu zeigen. „Gestern“, das stellte Watzke nüchtern fest, „das war weniger Spaß.“

Watzke sieht BVB in einem Reifeprozess

Vor allem für die vielen jungen Spieler beim BVB sei es ein „Reifeprozess, jetzt mit so einer Klatsche umzugehen“. Besonders daran zu knabbern hat vermutlich der zur Pause ausgewechselte Dan-Axel Zagadou, der vor dem zweiten Gegentreffer den Ball in die Füße von Robert Lewandowski spielte. „Das 2:0 killt uns natürlich“, gestand Watzke, der den 19-Jährigen aber gleichzeitig in Schutz nahm. „Er ist 19 Jahre alt und hat nicht die Erfahrung wie ein Mats Hummels oder Robert Lewandowski.“ Dennoch: „Wenn du in München nach 18 Minuten mit 0:2 zurückliegst. Dann hast du auch nur noch eingeschränkten Optimismus.“

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Bundesliga, 28. Spieltag: FC Bayern München - Borussia Dortmund 5:0 (4:0)

Die Bilder des Bundesliga-Topspiels zwischen dem FC Bayern München und Borussia Dortmund.
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Bilder des Topspiels zwischen dem FC Bayern München und Borussia Dortmund.© dpa
Bilder des Topspiels zwischen dem FC Bayern München und Borussia Dortmund.© dpa
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Schlagworte Fußball, Bundesliga

Auf die Frage, ob der BVB mit der richtigen Aufstellung ins Spitzenspiel gegangen sei, erklärte er: „Wir müssen aufpassen, dass wir nicht wieder Alibis liefern. Die Aufstellung hat mit dem Ergebnis nichts zu tun. Wenn wir so auftreten, kann Lucien Favre aufstellen, wen er will. Wir müssen uns anders präsentieren. Wir hätten mehr drauf gehen müssen und aggressiver sein müssen.“

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Lucien Favre hatte für das Spitzenspiel etwas überraschend Mahmoud Dahoud statt Mario Götze aufgeboten und Marco Reus ins Sturmzentrum beordert. Hinten rechts in der Viererkette setzte Favre auf den lange verletzten Lukasz Piszczek.

Watzke: „Das Restprogramm ist für beide Klubs nicht ohne“

Was die Niederlage nun für den Titelkampf bedeutet? Da stellte Watzke fest: „Mit der Tabellenführung ist es jetzt klar, dass Bayern der Favorit ist.“ Entschieden sei der Titelkampf aber noch nicht. Denn Watzke glaube nicht, dass beide Mannschaften alle sechs Spiele gewinnen werden. Das Restprogramm sei sowohl für den BVB als auch die Münchner nicht ohne. Deshalb bleibt das Ziel das gleiche, wie Watzke erklärte: „Natürlich wollen wir noch Deutscher Meister werden.“

Auch für den Fall, dass es für den BVB nicht zum Titel reicht, bleibt Watzke gelassen. „Die Bayern haben eine Riesen-Dominanz. Dass wir da über einen Meisterschaftskampf reden, verbuche ich als großen Erfolg für Borussia Dortmund“, erklärte er.

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