Diese Website verwendet Cookies. Cookies gewährleisten den vollen Funktionsumfang unseres Angebots, ermöglichen die Personalisierung von Inhalten und können für die Ausspielung von Werbung oder zu Analysezwecken gesetzt werden. Lesen Sie auch unsere Datenschutz-Erklärung

Zwei völlig unterschiedliche Gesichter zeigt der BVB beim 2:1 gegen den FSV Mainz 05. Vor der Pause brilliert Jadon Sancho, danach bei zitternden Dortmundern nur noch Torhüter Roman Bürki. Die Einzelkritik.

Dortmund

, 13.04.2019 / Lesedauer: 3 min

Roman Bürki: Die Partie spielte sich lange Zeit weit vor seinem Strafraum ab. Als er von Jean-Paul Boetius mit einem Freistoß gefordert wurde, war er zur Stelle (54.). Den Abpraller nach Karim Onisiwos Pfostenschuss hielt er gedankenschnell fest (63.). Faltete seine vorne ausruhenden Teamkollegen zurecht zusammen (70.). In den vogelwilden Schlussminuten der einzige Borusse mit Durchblick. Wahnsinns-Parade gegen Hack und Ujah in der 86. Minute! Note: 1,5


Marius Wolf: Sein bisher bestes Spiel als Rechtsverteidiger, allein die Vorarbeit vor dem 1:0 verdiente einen halben Scorerpunkt. Der PS- und Führerschein-Sünder gab „Vollgas“. Defensiv aufmerksam. Gute Zweikampfwerte (60 Prozent gewonnen) und Pass-Statistik (88 Prozent). Mit Problemen an der Wade ausgewechselt (78.). Note: 2,5


Julian Weigl: Nachvollziehbar, dass er in die Innenverteidigung rückte. Mehrfach mit schwerem Stand gegen Mateta, einmal mit Pech an der Fußspitze, womit er Mateta den Raum öffnete (43.). Auch beim Kopfball unterlegen (48.). Sonst solide, wenn auch mit viel Mühe in Hälfte zwei. Note: 3,5

Manuel Akanji: Mainz agierte erstmal passiv, nach vorne ging wenig - entsprechend unterbeschäftigt blieb Akanji. Im Spielaufbau hielt er sich zurück. In Durchgang zwei spätestens vom eingewechselten Robin Quaison viel mehr beschäftigt. Da wackelten die Borussen. In den letzten zehn Minuten Rechtsverteidiger. Note: 3,5


Abdou Diallo: Der Franzose begann gegen die ehemaligen Teamkollegen mit viel Schwung, marschierte auf der Außenbahn rauf und runter. Hinten eine Stunde lang resolut, dann schlichen sich immer mehr Fehler ein, er wurde zum Schwachpunkt. Das Zusammenspiel mit Jacob Bruun Larsen blieb auch ausbaufähig. Note: 4,0


Axel Witsel: 45 Minuten endlich mal wieder Chef im Ring! Bis zur Pause mit starker Bilanz bei den Zweikämpfen (80 Prozent gewonnen) und Pässen (97 Prozent angekommen). Auch offensiv ein Faktor. Nach dem Seitenwechsel und gegen aggressivere Mainzer mit viel mehr Sorgen und Nöten. Note: 3,0

Thomas Delaney: Er lief alleine bis zur Pause 6,6 Kilometer, sorgte für Ordnung und risikierte auch Vorstöße. Seinen Kopfball parierte 05-Torwart Florian Müller (6.), später legte er Jadon Sanchos zweiten Treffer auf (24.). Nach dem Seitenwechsel öfter orientierungslos, wie seine Kollegen. Note: 3,0


Jadon Sancho: Sein 50. Pflichtspiel für den BVB wird er in Erinnerung behalten. An allen gefährlichen BVB-Situationen beteiligt, erst als Vorlagengeber für Jacob Bruun Larsen (14.), kurz darauf reüssierte der beste Vorlagengeber der Liga als eiskalter Verwerter: 1:0 auf Vorlage von Mario Götze (17.), 2:0 nach Querpass von Delaney (24.). Zweimal abgefälscht, zweimal drin. In der Folge einziger schwarzgelber Feldspieler mit Normalform. Note: 1,5


Marco Reus: 17 Scorer-Punkte sammelte der BVB-Kapitän in 16 Bundesliga-Spielen gegen Mainz. Bis zum Seitenwechsel lief viel an ihm vorbei. Eine Direktabnahme in der 52. Minute war seine erste gefährliche Aktion. Bei der nächsten, neun Minuten vor Schluss, vergab er leichtfertig aus bester Einschuss-Position. Bezeichnend für sein schwaches Spiel. Note: 4,0

Jacob Bruun Larsen: Total bemüht, im Abschluss glücklos: Sein Volley (14.) und sein flacher Schuss nach Konter fanden nicht den Weg ins Tor. In Überzahl passte er an den Mitspielern vorbei (50., 69.). Er hat in dieser Saison schon besser gespielt. Note: 4,0


Mario Götze: Vor zehn Jahren feierte er seine Profi-Premiere im BVB-Dress - gegen Mainz. Bei der ersten Chance beteiligt, legte das 1:0 hervorragend auf (17.). Klasse bis zur Pause - danach nicht mehr. Note: 3,0

Lesen Sie jetzt