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| Tischtennis-Nationalspieler Dimitrij Ovtcharov konnte seine Unschuld beweisen. Foto: Rolf Vennenbernd |
Ovtcharov konnte aber seine Unschuld nachweisen, er wurde im Gegensatz zu Contador nicht als Dopingsünder verurteilt. «Beide Fälle kann man nicht miteinander vergleichen», erklärte Ovtcharov auf Anfrage der dpa. Der frisch gekürte Europa-Top-12-Sieger wollte sich ansonsten zu dem CAS-Urteil, der zweijährigen Sperre gegen den mehrfachen Tour-de France-Sieger und zu dessen möglicher Schuld oder Unschuld nicht näher äußern.
Ovtcharov war unmittelbar nach einem China-Aufenthalt positiv auf das verbotene Mittel Clenbuterol getestet worden, das auch in der Kälbermast eingesetzt wird. In der EU ist das allerdings verboten. Der Tischtennis-Profi hatte argumentiert, der Wirkstoff sei durch verunreinigtes Fleisch beim Essen in China in seinen Körper gelangt.
In einem aufwendigen Verfahren, unter anderem mit Hilfe von Haarproben, konnten Ovtcharov und sein Rechtsanwalt ihre Position glaubhaft untermauern. Die derzeitige Nummer zehn der Weltrangliste wurde in mehreren Verhandlungen vom Doping-Vorwurf freigesprochen.


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