Der damalige BVB-Manager Michael Meier hatte im Jahr 2004 zum Hörer gegriffen, um Hoeneß um eine offenbar dringend benötigte Geldspritze zu bitten. Und der Bayern-Boss ließ sich nicht bitten, sondern lieh dem Rivalen einen Betrag in Höhe von zwei Millionen Euro.
Zinsen gezahlt
„Das Geld wurde in mehreren Tranchen bis 2005 zurückgezahlt“, so Watzke. Der BVB musste für den geliehenen Betrag auch Zinsen zahlen. BVB-Trainer Jürgen Klopp ließ die Hilfs-Zahlung der Bayern gestern äußerlich kalt.
„Hätten Sie mich nicht darauf angesprochen, hätte ich bis Weihnachten vermutlich nichts davon gehört“, meinte der 44-Jährige auf der Pressekonferenz vor dem DFB-Pokalspiel in Kiel, als ihn ein TV-Reporter nach der Hoeneß‘schen Geldspritze befragte. Dann schob er mit einem Schmunzeln hinterher: „Wenn es so war, dann: Danke! Ich empfinde das auch nicht als Störfeuer.“
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