Die Spieler melden sich am 30. Juli arbeitslos, wie die «Leipziger Volkszeitung» berichtet. «Es gibt keine Rettung mehr. Die neuen Leute haben alles versucht, leider ohne Erfolg», sagte Trainer Uwe Jungandreas.
Ein Treffen von Vereinsvertretern und des vorläufigen Insolvenzverwalters Volkhard Frenzel kam zum Ergebnis: Das finanzielle Loch des Vereins ist zu groß und eine Fortführung des Profi-Handball-Sports in Delitzsch somit nicht mehr möglich. Inzwischen wird von Altverbindlichkeiten in Höhe von 800 000 Euro gesprochen. ««Uns wurde gesagt, dass es aussichtslos ist, weil wir die nächste Saison nicht mehr abwickeln können», sagte Alexander Pietzsch der Nachrichtenagentur dpa.
Die Vorzeichen standen schon seit Wochen schlecht. Die Lizenz gab es erst nach mehreren Anläufen mit strengen Auflagen. Am Mittwoch war nach massivem Druck der Mannschaft Präsidentin Christine Borrmann zurückgetreten. Die Spieler, die in er vergangenen Saison mit Platz fünf ein sportliches Achtungszeichen gesetzt hatten und nun die Qualifikation für die eingleisige 2. Bundesliga anpeilten, warten noch immer auf die Gehälter von April, Mai und Juni. Für den Juli wurde ein Abschlag gezahlt.


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