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| DFB-Schatzmeister Schmidt (r) und der designierte DFB-Präsident Niersbach gratulieren Horst Eckel (M). Foto: Martin Goldhahn |
Rund 220 Gäste gratulierten dem ehemaligen Nationalspieler am Mittwoch bei einem Empfang im Fritz-Walter-Stadion von Kaiserslautern, wo die große Karriere des damals jüngsten Mitgliedes der 54er-Weltmeister-Mannschaft begonnen hatte.
Der Deutsche Fußball-Bund (DFB) war durch Präsident Theo Zwanziger und seinen Nachfolger Wolfgang Niersbach vertreten. Aus Hamburg war Uwe Seeler als Ehrenspielführer der Nationalmannschaft angereist. Auch der rheinland-pfälzische Ministerpräsident Kurt Beck (SPD) ließ es sich nicht nehmen, Eckel persönlich zu gratulieren.
Am meisten freute sich der Jubilar jedoch über das Erscheinen von Jenö Buzansky. Der 85 Jahre alte Ungar stand 1954 in der gegnerischen Mannschaft, die in Bern gegen die DFB-Elf von Bundestrainer Sepp Herberger völlig überraschend mit 2:3 verloren hatte.
Da Eckel bereits zuvor alle nur denkbaren Ehrungen von Verbänden und seinem Heimatclub 1. FC Kaiserslautern erhalten hatte, wurde eigens zu seinem Geburtstag eine neue Auszeichnung geschaffen. Der Pfälzer erhielt die erste Ehrenmedaille der Sepp-Herberger-Stiftung, für die er als Botschafter bei Resozialisierungsprojekten in deutschen Strafanstalten unterwegs ist. Die aktuelle Mannschaft des FCK überreichte ihm ein rotes Ehrentrikot mit der goldenen Rückennummer «6», die er 1954 auch im Berner WM-Finale getrogen hatte.


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