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| Die Energie bleibt einer der größten Preistreiber in Deutschland. Besonders die Preiserhöhungen für Heizöl in der kalten Jahreszeit ziehen den Verbrauchern das Geld aus der Tasche. Foto: Patrick Pleul |
Ursprünglich hatten die Statistiker eine Jahresteuerung von 2,0 Prozent erwartet. Im Monatsvergleich fielen die Verbraucherpreise um 0,4 Prozent. Im Januar wurde die Inflation einmal mehr durch einen Anstieg der Energiepreise von 7,2 Prozent im Jahresvergleich angetrieben.
Besonders tief in die Tasche greifen mussten die Verbraucher in der kalten Jahreszeit für Heizöl, das sich um 17,2 Prozent verteuerte. Die Spritpreise stiegen um 6,4 Prozent. Ohne Energie hätte die Preissteigerungsrate zu Jahresbeginn nur bei 1,5 Prozent gelegen.
Gegenüber Dezember verteuerte sich Energie um 1,9 Prozent. Heizöl legte um 3,9 Prozent zu, die Preise an den Zapfsäulen stiegen um 2,7 Prozent. Einen kleinen Lichtblick gab es bei den Strompreisen: Der Anstieg fiel mit 1,1 Prozent deutlich schwächer aus als vor einem Jahr. Damals waren die Strompreise binnen Monatsfrist um 5,0 Prozent in die Höhe geschossen.
Für Nahrungsmittel und alkoholfreie Getränke mussten die Verbraucher 3 Prozent mehr zahlen als im Vorjahr. Besonders stark war der Preisanstieg binnen Jahresfrist unter anderem bei Kaffee (plus 17,7 Prozent) und Margarine (plus 24,2 Prozent). Erheblich günstiger wurde dagegen Gemüse (minus 9,5 Prozent).
Im Vergleich zum Dezember sanken die Preise um 0,4 Prozent. Der Rückgang im Januar ist üblich: Mit dem Ende der Weihnachtsferien verbilligen sich insbesondere Reisen deutlich. Bei Pauschalreisen verzeichneten die Statistiker einen Rückgang um 16,8 Prozent, Fliegen wurde 4,2 Prozent billiger.


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