Ex-Freundin erstochen und Baby entführt - Prozessauftakt
Blutbad in der Bahnhofsunterführung: Aus Eifersucht und im Streit um das gemeinsame Baby soll ein 22-Jähriger in Siegen seine Ex-Freundin in aller Öffentlichkeit erstochen haben.
Die Frau starb im vergangenen August im Bahnhof in Siegen durch 52 Messerstiche. Seit Donnerstag muss sich der junge Mann wegen Mordes vor dem örtlichen Landgericht verantworten. Der Messerstecher hatte die Bluttat laut Anklage angekündigt - und die 18-Jährige dann abgepasst. Nach der Tat war er blutverschmiert mit dem Baby auf dem Arm geflüchtet. Dann setzte er seinen Sohn in einer nahe gelegenen Moschee ab. Kurze Zeit später wurde er festgenommen. Zum Prozessauftakt schwieg der Angeklagte.
Linkspartei: Weibliche Doppelspitze im Gespräch
Nach dem Rückzug von Oskar Lafontaine geht der Führungsstreit bei der Linken in eine neue Runde. Thüringens Fraktionschef Bodo Ramelow legte Lafontaines Widersacher Dietmar Bartsch nahe, nun ebenfalls auf eine Kandidatur für den Parteivorsitz zu verzichten. Zugleich mehren sich die Stimmen für eine weibliche Doppelspitze.
Russland und Irland im ESC-Finale
Die russischen Omas der Gruppe Buranowskije Babuschki und die hyperaktiven irischen Jedward-Zwillinge haben sich für das Finale des Eurovision Song Contest qualifiziert. Ralph Siegel hat mit seiner Komposition für San Marino die Qualifikation verpasst.
Polizei stellt 14-jährigen Schützen auf Sportplatz
Er ist mit zwei scharfen Waffen in die Schule gegangen. Hier - wie auch später auf einem Sportgelände in Memmingen - schoss er um sich. Woher hatte der 14-Jährige die Waffen? Warum brachte er sie mit in die Schule und was war der Grund seiner Tat? Nach dem glimpflichen Ende des Großeinsatzes am Dienstagabend ohne Verletzte und der Festnahme des Tatverdächtigen stehen nun die Ermittlungen zu den Hintergründen an.
Hertha BSC will Urteil am Freitag akzeptieren
Hertha BSC Berlin will wohl das Urteil des DFB-Bundesgerichts zum Düsseldorfer Skandalspiel in der Bundesliga-Relegation akzeptieren. Der Verein will nach einem Zeitungsbericht nicht vor das Schiedsgericht ziehen. Hertha hofft nun darauf, dass Foto- und Videobeweise am Freitag zugelassen werden.