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| Die Integrationsbeauftragte der Stadt Lünen, Dr. Aysun Aydemir: »Das Ganze hat eine neue Qualität, weil die rechtsradikalen Parolen direkt an die Wohnungstür geschmiert wurden." |
Familie hat Angst, das Haus zu verlassen
Die Tat sorgt bei den Migranten für Aufregung. „Das Ganze hat eine neue Qualität, weil die rechtsradikalen Parolen direkt an die Wohnungstür geschmiert wurden,“ erklärte die Integrationsbeauftragte der Stadt Lünen, Dr. Aysun Aydemir, auf Anfrage. Die Familie fühle sich direkt bedroht. „Diese Botschaft gilt uns“, glaubt sie. Die Angst begleite die Familie, wenn sie die Wohnung verlässt.
Bürgermeister hofft auf schnelle Festnahme
Bürgermeister Hans Wilhelm Stodollick äußerte sich zu dem Vorfall in einer Stellungnahme wie folgt: „Wir als Stadt verurteilen den Vorfall in Lünen-Süd auf das Schärfste. Rechtsradikale Schmierereien sind kein Kavaliersdelikt. Demnach ist es auch wichtig, dass die betroffene Familie Anzeige erstattet hat. Klar ist: Rechtsradikalismus in jeglicher Form hat in unserer Stadt keinen Platz. Dafür stehe auch ich als Bürgermeister ein. Lünen ist eine weltoffene Stadt und zeichnet sich durch ein friedliches Miteinander von über 100 verschiedenen Nationalitäten aus. Deutsche und Migranten zeigen u.a. auch im neuen 'Bündnis gegen Rechts' gemeinsam klare Kante gegen rechte Tendenzen. Dieses Engagement unterstütze ich ausdrücklich. Bezüglich des Vorfalls in Lünen-Süd hoffe ich mit der Familie, dass die Täter bald gefasst werden.“


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