Im Technologiezentrum Lüntec waren etwa 40 Vertreter aus Firmen der Gesundheitswirtschaft gespannt zu erfahren, ob sich Führungsprinzipien aus dem Umgang mit Spitzensportlern auch auf den Umgang mit Mitarbeitern übertragen lassen.
Im Dienst der gemeinsamen Sache
„Alle Spieler müssen sich Regeln unterwerfen, zur Konfliktlösung bereit sein und neue Spieler akzeptieren“, erklärte Brand, der als Spieler wie als Trainer Handball-Weltmeister wurde. Die Leistung des Einzelnen stehe dabei stets im Dienst der gemeinsamen Sache.
„Die Niederlage des Teams ist immer auch die Niederlage jedes Einzelnen“, hob der 59-Jährige hervor. Geld in Form von Siegprämien hält er als Motivationsfaktor für überschätzt. „Der emotionale Gewinn ist höher als der materielle.“
Kunst der Kompromisse
Auch wenn jeder Trainer Autorität, Hierarchien und Regeln brauche, bestehe die Kunst des Coaches auch darin, sich zum richtigen Zeitpunkt auf Kompromisse einzulassen. So habe sein Team während einer Europameisterschaft unbedingt bei McDonald´s essen wollen. Brand erlaubte es, falls die Mannschaft das nächste Spiel gewinnen sollte. Sie gewann.
Das Lüner Beratungsunternehmen , spezialisiert auf die Gesundheitswirtschaft, hatte Brand nach Lünen eingeladen.


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