MÜNSTER Münster bleibt NRW-Schlusslicht bei den Unfallzahlen. Die eigens gegründete Ordnungspartnerschaft Unfallprävention hatte einen Rückgang der Unfälle mit Verletzten um zehn Prozent erhofft. Doch trotz massiver Polizeikontrollen stieg die Zahl im vergangenen Jahr um 2,7 Prozent von 9405 auf 9661 Unfälle.
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| Die Zahl der Unfälle in Münster ist wieder gewachsen. Foto: Archiv |
1567 Menschen wurden verletzt, fünf Radfahrer und Fußgänger starben. Problematisch sind aus Sicht der Ordnungshüter besonders die vielen alkoholisierten Radfahrer.
Auch der millionenschwere Umbau des Ludgerikreisels hat offenbar die Verkehrssicheit eher verschlechtert als verbessert. Vor den Baumaßnahmen gab es dort 2007 insgesamt 115 Unfälle, 2009 waren es 138 Unfälle.
Die Polizei nennt ihr Konzept der Prävention und Repression "alternativlos". Man brauche "einen langen Atem", bis die Maßnahmen in der Unfallstatistik Wirkung zeigen, so Polizeipräsident Hubert Wimber.