|
| Bei Frost sollte man sich um die Autobatterie kümmern. Dann macht sie auch nicht schlapp. (Foto: Jens Schierenbeck) |
Bei extremer Kälte sollte man seine Autobatterie überprüfen lassen. Das gelte vor allem, wenn das Auto nachts draußen steht und die Batterie bereits vier oder fünf Jahre alt ist, erklärt Arnulf Volkmar Thiemel vom ADAC. «Im Sommer braucht sie vielleicht 10 bis 15 Prozent ihrer Leistung», erklärt der Technikexperte. «Aber bei starkem Frost braucht sie die volle Leistung. Und die wird eine leicht verschlissene Batterie nicht mehr erreichen.» Der Wagen springt dann nicht mehr an.
Thiemel rät, die Batterie in einer Werkstatt überprüfen und gegebenenfalls aufladen zu lassen. Allerdings könne die Leistung auch vom Fachmann nicht immer genau bestimmt werden. «Wenn die Batterie schon älter ist, würde ich über einen Austausch nachdenken.»
Dabei warnt der ADAC vor Wischwasser der Marke Eigenbau: Beständig halte sich das Gerücht, durch das Selbermixen von Spülmittel mit Spiritus könne beim Scheibenwischwasser für Minusgrade Geld gespart werden. Laut dem Automobilclub ist jedoch das Gegenteil der Fall, denn durch die eigene Mixtur könnten Kunststoff- und Gummiteile beschädigt werden. Zudem sorge das eigene Gemisch wegen der oft schlechten Reinigungseigenschaften selten für klare Scheiben.
Auch andere im Handel erhältliche Produkte für das Autofahren bei Kälte ergeben laut ADAC wenig Sinn: So rät der Club von beheizbaren Eiskratzern und beheizbaren Türschlossenteisern ab. Beide Produkte würden nicht warm genug, um das Eis in angemessener Zeit aufzutauen.







Häufig bilden sich auf den Straßen NRW's kilometer lange Staus. Wir helfen Ihnen, ohne große Wartezeiten über die Autobahnen zu kommen - hier gibt es die aktuelle Verkehrslage mit allen Staus in der Übersicht.